BERLIN ,
21
Juni
2019
|
00:00
Europe/Amsterdam

Hunderte Berliner und Brandenburger haben sich beim 4. #machsbesser Spendenlauf für Kinder mit Seltenen Erkrankungen engagiert

Medizintechnikunternehmen BIOTRONIK überreichte den Spendencheck über 3.000 Euro am 9. Juni beim letzten Füchse-Spiel dieser Saison in der Max-Schmeling-Halle

Mit über 300 Teilnehmern war der 4. #machsbesser Spendenlauf am 31. Mai im Berliner Jahnsportpark wieder ein großer Erfolg. Die Läufer legten insgesamt rund 1.600 Kilometer zurück. Bereits zum vierten Mal hatten die Initiatoren der #machsbesser Initiative – die Füchse Berlin, BIOTRONIK, SERVIER und die AOK Nordost – Berliner und Brandenburger dazu aufgerufen, ihre Laufschuhe zu schnüren, um für eine gute Sache zu laufen. In diesem Jahr gingen die eingenommenen Spenden an den Kinderkunstkalender Wohltat, der Kinder mit Seltenen Erkrankungen unterstützt.

Andrea Baumstark, Art-Direktorin und Leiterin des unterstützten Kinderkunstkalenders, nahm den Spendenscheck über 3.000 Euro am letzten Spieltag der Handball Füchse von Murat Taskiran, dem Leiter der Training- und Education-Abteilung bei BIOTRONIK Deutschland, mit folgenden Worten entgegen: „Dass vor allem Kinder und Jugendliche an den Start gegangen sind, um für Kinder mit Seltenen Erkrankungen zu laufen, hat mich sehr berührt“, sagte Baumstark. „Zugleich sah ich mich dadurch in der Erfahrung bestätigt, dass sich Kinder unglaublich gerne für andere engagieren. Dass die #machsbesser Initiative mit dem Spendenlauf diese Möglichkeit bietet, ist großartig! Nicht nur die Ausdauer, auch das Selbstbewusstsein und die soziale Kompetenz der kleinen Läufer werden hierdurch gestärkt.“

Die Einnahmen aus dem Kinderkunstkalender fließen in diverse Forschungsprojekte zur Behandlung Seltener Erkrankungen und in soziale Einrichtungen. Als selten gilt eine Erkrankung, wenn weniger als fünf von 10.000 Menschen betroffen sind. Seltene Erkrankungen sind oft genetisch bedingt und treten häufig schon im Kindesalter auf. Allein in Deutschland leben schätzungsweise vier Millionen Menschen mit einer Seltenen Erkrankung, europaweit geht man rund 30 Millionen Menschen aus. Obwohl gar nicht so wenige Menschen davon betroffen sind, stehen diese Erkrankungen selten im Fokus. „Waisen der Medizin“ werden sie daher auch genannt. Die Versorgung dieser Patienten ist eine große Herausforderung. Denn aufgrund der geringen Patientenzahlen ist die Durchführung von Studien schwierig. Vor allem aber müssen Experten gefunden werden, die eine Diagnose stellen und die Patienten adäquat versorgen können.

Den Kalender 2019 hat Andrea Baumstark mit erkrankten Kindern der Charité Berlin gestaltet. Seine Erlöse kommen dem Berliner Centrum für Seltene Erkrankungen (BCSE) von der Charité sowie der ACHSE (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e.V.) zugute. Mit den diesjährigen Spendenlauferlösen soll die Gestaltung des Kalenders 2020 unterstützt werden. Dieser wird derzeit von Kindern des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem und Flüchtlingskindern in Köln umgesetzt.

Für BIOTRONIK, ein Berliner Medizintechnikunternehmen, ist der Kinderkunstkalender ein echtes Herzensprojekt: „Als Gesundheitsunternehmen ist uns das Wohlergehen aller wichtig, gerade auch das der sozial Benachteiligten und chronisch Kranken. Sie stehen im Gesundheitssystem selten im Fokus und haben kaum eine Stimme. Diesen Menschen über die #machsbesser Initiative Gehör verschaffen und zu mehr Wahrnehmung verhelfen zu können, ist uns eine große Freude“, kommentierte Udo Tegtmeyer, Geschäftsführer bei BIOTRONIK Deutschland.

Über BIOTRONIK:

BIOTRONIK ist ein weltweit führendes Medizintechnikunternehmen, das seit über 50 Jahren zuverlässige und innovative kardio- und endovaskuläre Lösungen entwickelt. Von dem Ziel angetrieben, Technologie perfekt auf den menschlichen Körper abzustimmen, bieten Innovationen von BIOTRONIK Versorgungslösungen, die Millionen Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen jedes Jahr das Leben retten und ihre Lebensqualität verbessern. BIOTRONIK hat seinen Hauptsitz in Berlin und ist in über 100 Ländern präsent.