PARIS, Frankreich und BUELACH, Schweiz,
17
Mai
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

EuroPCR 2017: Studien bestätigen geringes Scaffold-Thromboserisiko des resorbierbaren Magnesium-Scaffolds Magmaris

Ärzte ergründen reduziertes Risiko der Thrombenbildung des Magnesium-basierten Scaffolds in verschiedenen Veranstaltungen auf dem EuroPCR

Der resorbierbare Magnesium-Scaffold Magmaris zeigt ein reduziertes Risiko für die Bildung von Thromben im Vergleich zum Polymer- Scaffold*. Studienleiter Professor Dr. Michael Haude verdeutlichte während eines Symposiums auf dem EuroPCR Kongress 2017, dass es nach zwei Jahren der Nachsorge im Zuge der BIOSOLVE-II Studie keinen einzigen Fall einer definitiven oder vermuteten Scaffold-Thrombose beim Magmaris gegeben hat. In zahlreichen Veranstaltungen auf dem EuroPCR diskutieren die teilnehmenden Ärzte die unterschiedlichen Faktoren, die zu dem geringen Thromboserisiko des Magmaris führen. Ausschlaggebend sind eine niedrige Thrombogenität, eine schnelle Resorptionszeit und eine bessere Endothelialisierung im Vergleich zum Polymer-Scaffold*.

Mehrere vorklinische Shunt-Studien von Dr. Ron Waksman und Kollegen stellten den Faktor der akuten Thrombogenität – der Neigung eines Materials, bei Kontakt mit Blut Thromben zu bilden – in den Mittelpunkt. Die erste Untersuchung bestätigte das geringe Risiko der Thrombenbildung aufgrund einer 86 Prozent geringeren Thrombozytenkonzentration auf der Oberfläche des Magmaris im Vergleich zu einem Polymer-Scaffold*. Die positiven Untersuchungsergebnisse wurden später mit dem besonderen Scaffold-Design des Magmaris und seinem Material Magnesium in Verbindung gebracht. Die Daten sind nun erstmals im Zuge der Veranstaltung „PCR’s Got Talent“ von Dr. Michael Lipinski präsentiert worden und wurden anschließend täglich im „BIOTRONIK Training Village“ des EuroPCR besprochen.

Dr. Michael Joner stellte die Bedeutung des Scaffold-Designs und seines Materials für die verringerte Thrombogenität während des Symposiums „Magmaris Magnesium BRS: Safety and Performance of an Advanced and Innovative Technology“ dar. Er hob auch den Einfluss des Scaffold-Designs auf die Fließeigenschaften des Blutstromes hervor, die mit der Thrombozytenaktivität korrelieren. Er präsentierte ebenso vorklinische Daten, die eine 15 Prozent bessere Endothelialisierung des Magmaris im Vergleich zu einem Polymer Scaffold* belegen. Die positiven Ergebnisse beider Faktoren könnten auch die vielversprechenden Ergebnisse der Thrombogenitätsstudie von Dr. Waksman et al. bestärken.

„Material und Design tragen wesentlich zur der Sicherheit und Leistungsfähigkeit eines Scaffolds bei“, erklärt Dr. Joner vom Deutschen Herzzentrum München. „Unsere Forschungsergebnisse zeigen deutlich, dass Magmaris eine eindeutig geringere Thrombogenität als der Polymer-Scaffold* aufweist und dadurch zu einer höheren Patientensicherheit beiträgt.“

„Die neuesten Ergebnisse, die auf dem EuroPCR vorgestellt worden sind, stärken unser Vertrauen in die Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Magmaris“, bestätigt Dr. Daniel Bühler, Geschäftsführer, BIOTRONIK Vaskuläre Intervention. „Die einzigartigen Eigenschaften unseres resorbierbaren Magnesium Scaffolds (RMS) stellen Magmaris in eine eigene Kategorie. Wir sind außerordentlich zufrieden mit den fortlaufend positiven Studienergebnissen. Durch weitere Investitionen wollen wir Magmaris noch stärker als eine sichere und effektive Therapie für Patienten mit koronarer Herzkrankheit etablieren.“

 

 

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